Wer sich mit der Erstellung einer Druckvorlage beschäftigt sollte schon vorher die richtige Auflösung einstellen und auch das verwendete Bildmaterial in der entsprechenden Auflösung vorliegen haben.

Das Druckergebnis kann nur so gut sein wie die entsprechende Druckvorlage, ist diese schon minderwertig, kann der eigentliche Druck auch keine besseren Ergebnisse mehr erreichen. Daher ist es besonders wichtig, sich schon am Anfang Gedanken über die Auflösung der Druckvorlage zu machen, denn wenn das verwendete Bildmaterial keine ausreichende Qualität besitzt, wird auch das Druckergebnis unbefriedigend.

Als Faustregel gilt:

Eine Druckvorlage für den Offsetdruck sollte immer in einer 1:1-Größe angelegt sein mit einer Auflösung von min. 300 dpi (besser sind 405 dpi).

Wer aus irgendwelchen Gründen keine 1:1-Vorlage erstellen kann, muss auf jeden Fall darauf achten, dass die Auflösung dann auch entsprechend höher ist und bei einer Umwandlung der Vorlage in das 1:1-Format auch wieder eine Auflösung von mindestens 300 dpi vorliegt.

Beispiel:

Man möchte z.B. eine Druckvorlage für ein DINA4 Blatt erstellen, mit 300 dpi Auflösung. Aus irgendwelchen, technischen Gründen ist es nun nicht möglich die Vorlage im 1:1-Format zu erstellen und erstellt diese nun im Format DINA5. Doch jetzt darf die Auflösung nicht mehr 300 dpi für die Druckvorlage sein, sondern muss mindestens 424 dpi betragen, denn wenn man diese A5 Vorlage nun auf A4 bringt verringert sich die Auflösung wieder auf ca. 300 dpi.

Mögliche Dateiformate

Ihre Druckdaten benötigen wir im PDF-, AI-, EPS, PDS-, TIF- oder JPG-Format.

Daten aus Bildbearbeitungsprogrammen

Daten, die in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop erstellt wurden, benötigen wir als PDS-, TIF- oder JPG-Datei.
Daten, die in einem Vektorbearbeitungsprogramm wie Illustrator, CorelDraw erstellt wurden, benötigen wir als AI- oder EPS-Datei.

Diese Vorgaben gelten auch für Photoshop-Dateien, die in einem Layoutprogramm platziert werden.

TIF-Dateien

  • ohne Komprimierung speichern, Pixelanordnung Interleaved

JPG-Dateien

  • nur Standard JPG-Format verwenden, z.B. kein JPG 2000
  • mit maximaler Qualität(100%) und Baseline (Standard) speichern

AI-, EPS-, PDF-Dateien

  • PDF-Version muss min. 5.0 sein
  • keine Transparenzen
  • keine gefärbten Musterzellen/Kachelmuster
  • keine Verschlüsselungen (z.B. Kennwortschutz)
  • Alle Schriften müssen in Pfade konvertiert werden.
  • Schwarz richtig anlegen

Verwendete Software

icon adobe photoshop

icon adobe illustrator Icon

icon adobe indesign

Nützliches

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